Wir freuen uns, dass sich eine Mehrheit der BVV für das WoHo ausgesprochen hat. Damit wurde eine wichtige Entscheidung für neuen, ökologischen und sozialverträglichen Wohnraum in Kreuzberg getroffen.
Diese Entscheidung ist ein klares Signal: Auch in einem dicht bebauten Bezirk wie Friedrichshain-Kreuzberg ist die Schaffung von neuem Wohnraum möglich, ohne dafür rare Grün- oder Ausgleichsflächen opfern zu müssen.
Mit dem WoHo entsteht nicht einfach ein weiteres konventionelles Hochhaus. Vorgesehen sind rund 150 Wohnungen, davon ein Drittel geförderte und ein Drittel genossenschaftliche Wohnungen. Hinzu kommen eigens reservierte „Clusterwohnungen“ für soziale Bedarfe, wie zum Beispiel eine Demenz-WG, Räume für weitere soziale, kulturelle und gewerbliche Nutzungen, Spielplätze und ein innenliegendes Schwimmbad. Das Projekt verbindet damit Wohnen, Nachbarschaft und Nutzungsmischung an einem Ort.
Dazu sagt Magnus Heise, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung: „Mit dem WoHo zeigen wir, dass neuer Wohnraum auch in einem dicht bebauten Bezirk möglich ist, ohne zusätzliche Grünflächen zu versiegeln. Besonders wichtig ist dabei die soziale Mischung aus geförderten, genossenschaftlichen und frei finanzierten Wohnungen sowie die Verbindung von Wohnen, Kultur, dringend benötigter sozialer Infrastruktur und Nachbarschaft an einem Ort.“